Kartoffeln kochen: Beginnt man mit heißem oder kaltem Wasser?

Wie wählt man die perfekte Kartoffel aus?

Zonnenberg empfiehlt, den Markt zu erkunden und nach Saisonkartoffeln zu suchen, statt sie gedankenlos aus dem Supermarktregal zu nehmen. Küchenchef Jimmy de Leeuw stimmt ihm zu und weist darauf hin, dass, obwohl die meisten Menschen verschiedene Apfelsorten kennen, unser Wissen über Kartoffelvarianten oft ziemlich begrenzt ist.

Soll die Schale dran bleiben oder nicht?
Viele Menschen kämpfen immer noch mit einem Schälmesser, aber laut De Leeuw ist das nicht immer notwendig. Im Gegenteil, er findet Kartoffeln mit Schale viel schmackhafter, besonders bei bestimmten Sorten wie der Opperdoezer. Zonnenberg nickt zustimmend; er behält die Schale oft daran, weil gerade viel Geschmack und Nährstoffe darin stecken. Bist du dir immer noch unsicher? Merke dir dann, dass nur Kartoffeln mit einer grünen Farbe wirklich geschält werden müssen, so Zonnenberg.

Was ist nun die beste Art zu kochen?
Laut De Leeuw ist es am besten, die gereinigten Kartoffeln in kaltem Wasser zu starten. Zonnenberg erklärt, dass der Start mit kaltem Wasser verhindert, dass die Außenseite der Knolle matschig wird, während das Innere noch nicht warm ist. Dies sorgt für eine Kartoffel, die innen und außen perfekt gar ist.

Zeit zu kochen
Normalerweise bist du zwischen 15 und 20 Minuten fertig mit dem Kochen. De Leeuw schlägt vor, nicht zu weit von deinem Topf wegzugehen und ab und zu zu stechen, um die Garheit zu testen. Zonnenberg fügt hinzu, dass die genaue Kochzeit im Laufe des Jahres variieren kann, abhängig von der Lagerdauer der Kartoffeln.

Es gibt mehr als nur Kochen
Neben dem Kochen gibt es laut De Leeuw noch unzählige Möglichkeiten mit Kartoffeln. Probiere sie zum Beispiel einmal trocken zu kochen und dann im Ofen zu rösten für eine herrlich knusprige Außenseite. Zonnenberg bevorzugt gebackene Kartoffeln aus dem Ofen, lecker mit der Schale und einer Prise Salz dazu für das gewisse Etwas.

Quelle: AD