Riecht Ihre Wäsche? Mit diesem Tipp riecht Ihre Wäsche wieder herrlich!

In einem durchschnittlichen Haushalt läuft die Waschmaschine drei- bis viermal pro Woche. Damit ist die Waschmaschine eines der am häufigsten verwendeten Haushaltsgeräte. Auf eine Waschmaschine können wir heute nicht mehr verzichten. Die richtige Wartung ist wichtig, um Problemen und einer kurzen Lebensdauer vorzubeugen. Kalk und Schmierläuse gehören zu den größten Problemen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie diese Probleme vermeiden und damit umgehen können.

Beugen Sie Problemen mit Ihrer Waschmaschine vor

Verwenden Sie weniger Waschmittel
Es klingt vielleicht widersprüchlich, aber Ihre Waschmaschine wird tatsächlich durch Waschmittel schmutzig. Verwenden Sie daher niemals mehr als die angegebene Dosierung. Waschmittel führt zur Ablagerung von Seifenresten und Schmierläusen in der Waschmaschine. Schmierläuse sind, anders als der Name vermuten lässt, keine Läuse, sondern ein schmieriger Stoff aus Seifenresten, Hautfett, Haaren, Schuppen und Flusen.

Verwenden Sie weniger Weichspüler
Gleiches gilt für Weichspüler: Auch er kann in der Waschmaschine Schmierläuse hinterlassen. Verwenden Sie also nicht mehr Weichspüler als nötig ist. Noch besser ist es, Essig als Alternative zu verwenden. Essig sorgt dafür, dass Ihre Wäsche wunderbar weich wird und entkalkt zudem Ihre Waschmaschine. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie müssen sich auch keine Sorgen machen, dass Ihre Wäsche nach Essig riecht.

Reinigen Sie die Trommel
Es sind unterschiedliche Produkte auf dem Markt, mit denen Sie die Trommel Ihrer Waschmaschine reinigen können. Diese sind oftmals recht teuer. Sie können Ihre Waschmaschine genauso gut (ohne Wäsche) jeden Monat mit etwas Reinigungsessig oder ein paar Löffeln Natron bei 90 Grad laufen lassen. Diese Mittel wirken entkalkend und entfettend.

Fehlerbehebung bei Ihrer Waschmaschine

Schmierläuse entfernen
Die oben genannten Tipps zielen darauf ab, Problemen wie Kalk und Schmierläusen in Ihrer Waschmaschine vorzubeugen. Aber was ist, wenn Sie bereits darunter leiden? Schmierläuse in Ihrer Waschmaschine erkennen Sie an einem grauen oder bräunlichen Belag. Es befindet sich oft im Waschmittelbehälter, an der Innenseite der Glastür und am Gummirand darunter. Nehmen Sie am besten den Waschmittelbehälter heraus, weichen Sie ihn in Seifenlauge ein und reinigen Sie ihn mit einer Spülbürste. Achten Sie auch auf den Platz hinter dem Waschmittelbehälter, denn dort sammeln sich häufig Schmierläuse an. Auch hierfür können Sie Spülmittel verwenden. Eine gute Alternative ist ein entfettendes Reinigungsmittel. Sie können die Tür und den Gummirand mit einem feuchten Tuch mit Spülmittel oder Reinigungsmittel reinigen.  


Kalkablagerung entfernen
Setzt sich Kalk auf dem Heizelement Ihrer Waschmaschine ab, dauert es wesentlich länger, bis das Wasser aufgeheizt ist. Das beeinträchtigt nicht nur die Leistung der Maschine, sondern führt auch dazu, dass Sie mehr Strom verbrauchen. Insbesondere wenn das Wasser in Ihrer Wohngegend hart ist, enthält das Wasser mehr Kalkpartikel. Um den Kalk zu entfernen, können Sie spezielle Lösungen oder Tabletten kaufen. Mit Hausmitteln erzielen Sie jedoch ähnliche Ergebnisse.

Essig oder Natron haben Sie vielleicht schon zu Hause. Essig tötet nicht nur Pilze und Bakterien ab, sondern hat außerdem eine stark entkalkende Wirkung. Gießen Sie den Inhalt einer Flasche mit natürlichem Essig in Ihre Waschmaschine und lassen Sie sie bei 90 Grad laufen (ohne Wäsche). Mit einer halben Tasse Natron erzielen Sie das gleiche Ergebnis.